Feuerwehr Potsdam       Es brennt! Was tun?

 

GW Taucher und HLF 20

Sie brauchen Hilfe - was tun ?

So wird die Feuerwehr im Notfall gerufen:

Heben Sie den Telefonhörer ab und wählen Sie die 112

Warten Sie bis sich die Feuerwehr meldet. (Das kann einige Sekunden dauern,
weil z.B. gerade ein anderer Notruf angenommen wird)

Folgende Angaben müssen Sie machen: ( Die 5 "W")

Nach dem Anruf die Anweisungen des Beamten befolgen.

Auf der Straße das Eintreffen von Feuerwehr oder Rettungsdienst abwarten
und den Weg zeigen?


Was geschieht jetzt bei der Feuerwehr?


Das oben beschriebene kannten Sie ja schon von der Service-Seite aber
was geschieht jetzt bei der Feuerwehr?

Ihr Notruf ist bei den Kameraden in der Leitstelle angekommen. Sie beginnen
sofort mit der Erfassung Ihrer gemeldeten Daten in den Leitstellenrechner.
Der weiß ganz genau was jetzt zu tun ist. Er sucht in Null-Komma-Nichts die
richtige Variante für Ihren Notruf heraus und zeigt Sie auf dem Monitor an.

Der Kamerad in der Leitstelle alarmiert die erforderlichen Einsatzkräfte
über einen "Gong" und eine Lautsprecheransage. Der Leitstellenrechner stellt
die Ampeln in der Signalanlage auf der Breiten Straße jetzt in der vorgegebenen
Zeit für den Durchgangsverkehr auf "rot" und gibt die Alarmausfahrt frei.


Mit lautem "Tatütata" eilen die Einsatzfahrzeuge zum Notfall.


Wann fährt welches Fahrzeug


Der beschriebene Leitstellenrechner hält eine Vielzahl von Einsatzvarianten
bereit. Es ist festgelegt welche Fahrzeuge und Einsatzkräfte zum Einsatz
kommen und ob von vornherein eine oder mehrere freiwillige Feuerwehren
hinzu gerufen werden sollen.


Im Weiteren sollen typische Einsatzvarianten erläutert werden.


 

Alarm für den Löschzug

Brandeinsatz

Die Situation:


Prinzipdarstellung für den Einsatz eines Löschzuges


Durch den Leitstellenrechner wird die Alarmierung des Löschzuges
vorgeschlagen.
Er besteht aus 5 Einsatzfahrzeugen. Die Fahrzeuge kommen aus zwei
unterschiedlichen Feuerwachen. In Potsdam gibt es zwei Feuer- und Rettungswachen,
eine in der Holzmarktstraße 6 in Potsdam und eine in der Steinstraße 104
in Babelsberg.
Aus der dem Unglücksort näheren Feuerwache werden das Hilfeleistungs-
Löschgruppenfahrzeug (HLF 20), die Drehleiter (DLK 23/12) und der
Rettungswagen (RTW) alarmiert.
Aus der anderen Wache kommt ein zweites Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20).

Damit wird erreicht, dass nach maximal 8 Minuten - das ist die Zeit, nach
der spätestens die 1. Einsatzkräfte eintreffen - mit der Rettung von
Personen begonnen werden kann. Das 2. Löschfahrzeug, dass spätestens nach
weiteren 5 Minuten eintrifft, übernimmt die eigentlichen Löscharbeiten.

Der Einsatzleitwagen (ELW 1) kommt in jedem Fall von der Feuer- und Rettungswache
Potsdam.



Brandmelder

Die Situation:


Durch den Leitstellenrechner wird die Alarmierung des Löschzuges bei
Brandmelderalarm vorgeschlagen.

Er besteht aus 3 bzw. 4 Einsatzfahrzeugen. Die Fahrzeuge kommen aus zwei
unterschiedlichen Feuerwachen. In Potsdam gibt es zwei Feuer- und Rettungs-
wachen, eine in der Holzmarktstraße 6 in Potsdam und eine in der Steinstraße 104
in Babelsberg.

Liegt der Brandmelderalarm im Bereich Potsdam werden das Hilfeleistungs-
löschgruppenfahrzeug (HLF 20), die Drehleiter (DLA (K) 23/12), das
Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50) und der ELW 1 aus der Wache Potsdam alarmiert.

Liegt der Brandmelderalarm im Bereich Babelsberg werden das Hilfeleistungs-
löschgruppenfahrzeug (HLF 20) und die Drehleiter (DLK 23/12) aus der Wache
Babelsberg sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50) und der ELW 1
aus der Wache Potsdam alarmiert.




Videos von Alarmfahrten des Löschzuges aus der ehemaligen Feuer- und
Rettungswache Potsdam Werner-Seelenbinder-Straße 5




Video 1:    "Alarm für den Löschzug; Einsatz Dachstuhlbrand":




Video 2:    "4 mal Alarm für den Löschzug":




Video 3:    "Alarmfahrt des Löschzugs":





Alarm für Rüstzug

Hilfeleistungseinsatz

Die Situation:


Prinzipdarstellung für den Einsatz bei technischer Hilfeleistung


Wie im Beispiel 1 trifft nach maximal acht Minuten das
Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20 ein.
Es ist mit 6 Mann besetzt.

Der Angriffstrupp (ATr) beginnt mit Schere und Spreizer die technische Hilfeleistung und befreit die eingeklemmte Person
aus dem Autowrack.

Der Wassertrupp (WTr) sichert die Arbeiten mit einem bereiten C-Schlauch ab.

Die Aufgaben eines Rüstwagens (RW) mit Spezialgeräten oder zur Beleuchtung
der Unfallstelle übernimmt auch das HLF 20.

Für die verletzte Person kann der Notarzt angefordert werden. Er kommt mit
dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Für den Transport wird dazu ein Rettungswagen (RTW)
benötigt.


Alarm auf Gewässern


Sollte es einmal zu einem Unglück im Wasser kommen, so gelten die Stichworte
Mehrzweckboot Es werden neben dem Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug, dem ELW 1 und dem Mehrzweckboot
je nach Einsatzstichwort der Tauchergerätewagen, ein Rettungswagen, zusätzliche Boote der
freiwilligen Feuerwehren usw. alarmiert. Festgelegt sind die konkreten Alarmierungen im
Wasserrettungskonzept der Landeshauptstadt Potsdam in der Alarm- und Ausrückeordnung.
Die Taucher der Feuerwehr werden dann gemeinsam mit den anderen zuständigen Kräften
von Polizei und Wasserwacht die Rettung und Bergung im Wasser durchführen.

Der Gerätewagen Taucher fährt mit einem Bootstrailer zur Unglücksstelle.

mehr zu den Tauchern ...


Tag der offenen Tür


Es gibt natürlich noch weitere Einsatzvarianten. Besuchen Sie uns zum Tag der offenen Tür oder vereinbaren Sie einen Termin und wir beantworten Ihre Fragen.

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