Feuerwehr Potsdam       Waldbrandverhütung

 

Potsdamer Feuerwache um 1920 mit vier Gespannfahrzeugen und Radfahreren

Internationale Katastrophenschutzübung 2004 in Frankreich 



Hinweise für Waldbesucher bei Waldbrandwarnstufen
des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, Abteilung
Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten, Referat 34



Weitere Hinweise zu den Waldbrandwarnstufen hier ...


 

Waldbrandwarnstufen

Waldbrandwarnstufen im Land Brandenburg



Die aktuellen Waldbrandwarnstufen der Land- und Stadtkreise des Landes Brandenburg
herausgegeben vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg.

Karte der Waldbrandwarnstufen




Waldbrandwarnstufen in ganz Deutschland

Die aktuellen Waldbrandwarnstufen Deutschlands nach WBI.
Herausgegeben vom Deutschen Wetterdienst.




Waldbrandgefahrenindex WBI


Vom Deutschen Wetterdienst werden während der Monate März bis Oktober
täglich aktualisierte Waldbrandprognosen in Form einer fünfstufigen Index-Skala
herausgegeben. Zur Indexberechnung dienen hauptsächlich die Mittagsdaten
der Lufttemperatur, die relative Luftfeuchtigkeit (r.F.), die Windgeschwindigkeit
und die Niederschlagsmengen der letzen 24 Stunden.

Der Waldbrandgefahrenindex WBI ist eine Weiterentwicklung des M-68. Der neue
Waldbrandgefahrenindex basiert auf einer sogenannten Feuerintensitätsgleichung.
Berücksichtigt werden hierbei nicht nur die
Im Land Brandenburg gibt es seit 2014 5 Gefährdungsstufen:



Waldbrandgefahrenindex M-68


Die Berechnung des Waldbrandgefahrenindex geht auf eine 1968 in der DDR entwickelte Methode zurück.
In einem mathematischen Modell werden die Mittagswerte von Lufttemperatur, relativer Luftfeuchte,
Windgeschwindigkeit sowie die 24-stündigen Niederschlagssummen und im Frühjahr die morgendliche
Schneehöhenmessungen zusammengefasst und ausgewertet.

Diese Methode hat seine Wirksamkeit seit mehreren Jahrzehnten bewiesen.

Bei der Festlegung der Warnstufen verlässt man sich aber nicht ausschließlich auf diese Messwerte.
Für eine genaue Bestimmung wird der Vegetationsstand mittels sogenannter Zeigerpflanzen einbezogen.
Aufgrund der Entwicklung der Zeigerpflanzen werden die phänologische Entwicklung des Bodenbewuchses und
des Kronenraums bewertet.

Es sind also eine Vielzahl von Informationen die in die Festlegung der Waldbrandwarnstufen einfließen. Im Land Brandenburg gab es danach bis 2013 5 Gefährdungsstufen:

So entstand also z. B die Waldbrandwarnstufe 3 (hohe Gefahr). Die internationale Skale geht allerdings von 1 bis 5.
Sie wird auch in Brandenburg seit 2014 angewendet.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des deutschen Notfallvorsorgesystems deNIS.


Waldbranderkennung, Waldbrandverhütung

Waldbranderkennung in Brandenburg mit Hife von Kameras


In den Forstämtern des Landes Brandenburg wird die Waldbrandfrüherkennung mit einem
modernen Kamerasystem durch geführt. mehr ...



Waldbrandbekämfung

Waldbrandbekämpfung mit spezieller Löschtechnik


Brandenburg gehört zu den Waldbrandgefährdesten Gebieten in Europa.

Ein Drittel aller Waldbrände in Deutschland sind seit 1991 in Brandenburg
ausgebrochen. Das stellt besonders hohe Anforderung an den vorbeugenden
Brandschutz und an geeignete Brandbekämpfungstechnik.

Seit 2008 sind im Land neue Tanklöschfahrzeuge TLF 20/50 Typ Brandenburg
im Einsatz. Bei der Feuerwehr Potsdam ist das Vorgängerfahrzeug
das TLF 16/45 Typ Brandenburg bei der freiwilligen Feuerwehr Bornim
stationiert.


Waldbrandbekämpfung in der ehemaligen DDR


Die Waldbrandbekämpfung in der DDR wurde durch den Forstbereich geleitet und nicht nicht wie jetzt üblich durch die Feuerwehr.
Es standen Forst eigene Löschfahrzeuge zur Verfügung, die meist in den Wäldern oder an Waldrändern sationiert waren.

Tanklöschfahrzeug der Forst

Tanklöschfahrzeug TLF 24/24 auf dem sowjetischen ZIL-Fahrgestell der Forst


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