Feuerwehr Potsdam       Entwicklung der Atemschutztechnik

 

Atemschutztechnik bei der Feuerwehr

 Foto Atemschutz der Feuerwehr Potsdam 2007

Kameraden 2007 mit Pressluftatmern

Inahlt



0. Atemschutzgeräte bei der Feuerwehr Potsdam


Bei der Feuerwehr Potsdam werden heute Pressluftatmer der
Firma Auer gemeinsam mit Helmen und Schutzmasken der Firma Dräger
eingesetzt.

Atemschutzgerät PA Auer

Auer Pressluftatmer BD 96

In den folgenden Kapiteln ein kleiner Abriss zur Entwicklung der
Atemschutzgeräte von den Anfängen bis heute,



1. Einteilung der Atemschutzgeräte



Bei Atemschutzgeräten unterscheidet man:

Selbstrettungsgeräte sollten ausschließlich für die Selbstrettung aus
einer gefährlichen Atmosphäre genutzt werden.

Zu den umluftabhängigen Geräten gehören die Filtergeräte.
Ein Filtergerät besteht aus einem Atemanschluss (z. B. einer
Atemschutzmaske) und ein oder mehreren Filtern.

Filtergeräte


Die umluftunabhängigen Geräte können weiter unterteilt werden in:


Bei Schlauchgeräten wird die Atemluft nicht aus mitgeführten Behältern
entnommen, sondern dem Lungenautomaten über eine Schlauchverbindung
(üblicherweise Mitteldruck, ca. 5 bar) aus einer externen Quelle zugeführt.
Der Vorteil eines solchen Systems liegt im Wegfall der Beschränkungen
hinsichtlich der Einsatzdauer und der Reduzierung des vom Benutzer
zu tragenden Gewichts. Nachteilig sind die Beschränkung der
Bewegungsfreiheit und die Verletzlichkeit der Schlauchverbindung.
Aus diesen Gründen werden Schlauchgeräte in der Regel bei Feuer-
oder Grubenwehren nicht, bzw. nur bei leeren Atemluftflaschen am
"Dekontaminationsplatz" verwendet. Sie sind aber z.B. an gewerblichen
Arbeitsplätzen mit hoher Schadstoffkonzentration und geringen sonstigen
Risiken anzutreffen.

Rauchapparat Rauchapparat




Bei Behältersystemen führt der Atemschutzträger die notwendige Atemluft
in Druckluftflaschen mit sich, daher werden sie auch als Pressluftatmer (PA)
bezeichnet. Hierbei ist zu beachten, dass es sich bei der komprimierten
Luft um besonders gereinigte und entölte Atemluft nach DIN EN 12021
handelt und die Behälter daher als Atemluftflaschen bezeichnet werden.

Regenerationsgeräte auch als Kreislaufgeräte bezeichnet sind ebenfalls
Atemschutzgeräte für den umluftunabhängigen Atemschutz.
Im Gegensatz zu den Behältergeräte stellen sie nicht die komplette
Luft zum Einatmen zur Verfügung. Sondern sie verfügen über eine
eingebaute Sauerstoffquelle, diese Quellen können Sauerstoffflaschen,
flüssiger Sauerstoff oder chemisch gebundener Sauerstoff sein. In
einem Kohlendioxidfilter wird das ausgeatmete Kohlendioxid chemisch
gebunden und der verbrauchte Sauerstoff aus der Flasche ergänzt.



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