Feuerwehr Potsdam       Schlauchwagen

 

Schlauchwagen

 Foto eines Wechselladefahrzeugs MAN TGM 18.330 mit AB-Schlauch

Schlauchwagen SW 2000    P FW 19 der Berufsfeuerwehr Potsdam auf einem MAN TGM 18.330

Schlauchwagen mit einer Truppbesatzung sind 1976 erstmals genormt worden. Aber es gab auch davor schon Schlauchwagen bei der Feuerwehr.
Ein Schlauchwagen dient dem Transport und dem Verlegen von B-Druckschläuchen. Seit 1991 ist mit der DIN 14565 der Schlauchwagen SW 2000-Tr genormt. Ein Fahrzeug, das mit einer feuerwehrtechnischen Beladung einschließlich Tragkraftspritze TS 8/8 und 2000 Meter B-Druckschlauch ausgerüstet ist.

Als Antriebsart ist nur Allradantrieb vorgesehen. Das Zulässige Gesamtgewicht beträgt maximal 9000 Kilogramm.

Die Schlauchwagen, die seit 1949 bei der Feuerwehr Potsdam eingesetzt wurden und werden, entsprechen grundsätzlich dieser Beschreibung.

 

Schlauchagen   SW 2000    seit März 2009
- aktives Einsatzfahrzeug -

 Foto des Schlauchwagens SW 2000 der Potsdamer Berufsfeuerwehr Baujahr 2009

Der Schlauchwagen SW 2000, ein Wechselladefahrzeug mit einem
Abrollcontainer AB-Schlauch, wurde im März 2009 in Dienst gestellt.

Daten zum neuen Fahrzeug::



Die Schlauchlänge beträgt jeweils 20 Meter (B-20-K).
Das bedeutet es stehen 2.000 Meter B-Druckschlauch zur Verfügung.
Die 9 gerollten Schläuche stellen eine Schlauchreserve für den
Fall dar, dass es einemal zu einem Schlauchplatzer kommt.

Sie wurden früher nach ca. 100 Meter verlegtem Schlauch automatisch
ausgeworfen und lagen als Reserve dann neben den ausgelegten Schläuchen.
Heute erfolgt dieser Vorgang manuell. Das ist beim Verlegen auf der
Straße günstiger, da nun die Schläuche an den Straßenrand geworfen
werden können.

Bei langsamer Fahrt (maximal 5 Kilometer in der Stunde) können die
Schläuche auch während der Fahrt verlegt werden.

5 Minuten Video über den SW 2000



Beladung und technische Daten des Schlauchwagen SW 2000

mehr vom Wechselladefahrzeug

 

Schlauchagen   SW 30 C   Bauzeit 1979 - 1986

 Foto des Schlauchwagens auf W 50 L der Potsdamer Berufsfeuerwehr Baujahr 1981

Die Angaben über die Bestückung des Schlauchwagen SW 30 C auf einem serienmäßigen W 50 L / KC Wechselladefahrzeug gehen auseinander. Nach der Bestückungsliste von 1979 führt der SW 125 B-Druckschläuche in Buchten, 25 B-Druckschläuche (a' 100 Meter) gerollt sowie wasserführende Armaturen, Schlauchbrücken und Zubehör mit sich.

Andere Angaben sagen, dass er 3000 Meter B-Druckschlauch in Buchten, 600 Metre B-Druckschlauch gerollt und 100 Metre C-Druckschlauch mit sich führt.

Im Potsdamer Fahrzeug befinden sich heute (2008):

Die Schlauchlänge beträgt jeweils 20 Meter.
Das bedeutet es stehen 3.000 Meter B-Druckschlauch zur Verfügung.
Die 14 gerollten Schläuche stellen eine Schlauchreserve für den
Fall dar, dass es einemal zu einem Schlauchplatzer kommt.
Sie wurden früher nach ca. 100 Meter verlegtem Schlauch automatisch
ausgeworfen und lagen als Reserve dann neben den ausgelegten Schläuchen.
Heute erfolgt dieser Vorgang manuell. Das ist beim Verlegen auf der
Straße günstiger, da nun die Schläuche an den Straßenrand geworfen
werden können.

Bei langsamer Fahrt (maximal 5 Kilometer in der Stunde) kann der
Schlauch auch während der Fahrt verlegt werden.

Die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges beträgt 75 Kilometer in der Stunde.

Der Schlauchwagen diesen Typs wurden vom
VEB (K) Rationalisierung der ÖVW Dessau von 1979 bis 1986 gefertigt.

In Potsdam wurde ein SW 30 C von 1980 bis März 2009 eingesetzt.



Bilder und technische Daten des Schlauchwagen SW 30 C

 

LKW W 50 L/A MTW mit Schlauchtransportbehälter   1968 - 1979

 Foto des Schlauchwagens auf W 50 L der Potsdamer Berufsfeuerwehr Baujahr 1981

Es handelt sich hierbei um einen IFA W 50 L/A MTW, einen Mannschaftstransportwagen in Armeeausführung, der mit einem speziellen Behälter für das Transportieren und Verlegen von Löschschläuchen ausgestattet ist.

Am hinteren Teil des Behälters sind 10 A-Saugschläuchen 1,60 Meter befestigt.

Im Behälter, einem Metallgestell, befinden sich 120 A-Druckschläuche in Buchten und sowie Armaturen.



Bilder und technische Daten des LKW mit Schlauchtransportbehälter

 

Schlauchagen   SW 14-TS 8    Bauzeit 1958 - 1967

 Foto eines Schlauchwagens auf S 4000-1 Baujahr 1959

Der SW 14-TS 8 auch als Schlauchkraftwaben SKW 14-TS 8 bezeichnet vom VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde (Bauzeit 1958 bis 1967) kann zwischen 1460 und fast 1700 Meter B-Druckschlauch mitführen, je nach dem, ob eine Tragkraftspritze TS 8/8 mitgeführt wird oder nicht.
An Stelle der Tragkraftspritze kann auch ein Leitschaumgerät 4/400 oder die Lenzpumpe 20 mitgeführt werden.
Die Schläuche können während der Fahrt verlegt werden.

Auf dem Dach ist eine Tierhebevorrichtung (ein Dreibock mit Winde) gelagert.

Die Ausrüstung des Fahrzeuges wurde mit UKW-Funk und einer Feldfernsprechanlage ergänzt. Das Fernsprechkabel kann in einer Länge von 1500 Metern verlegt werden. Es können zwei Sprechstellen eingerichtet werden. 

Die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges vom Typ S4000-1 aus dem VEB IFA Fahrzeugwerk "Ernst Grube" Werdau beträgt 75 Kilometer in der Stunde, die Dauergeschwindigkeit 65 Kilometer in der Stunde..

Die Einsatzzeit des Fahrzeuges in Potsdam liegt zwischen 1959 und 1980



Abbildung und technische Daten eines Schlauchwagen SW 14

Abbildung eines Schlauchwagen SW 14 und Einsatzvarianten


 

Schlauchwagen   SW 12    Bauzeit 1953 - 1957

 Foto eines Schlauchwagens auf H3A Baujahr 1953

Der SW12 auf H3A (Bauzeit 1953-1957) ist ein mobiles Schlauchlager. Hergestellt wurde das Fahrzeug im VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde. Es ist hinten mit einem Trittbrett versehen, auf dem 2 Mann das Auslegen der Schläuche während der Fahrt überwachen können. Das Fahrzeug ist mit 1200 Metern B-Druckschlauch und 285m C-Druckschlauch bestückt. Der SW 12 H3A löste 1957 in Potsdam den SW 12 auf Opel Blitz ab.



Abbildung und technische Daten eines Schlauchwagen SW 12


Schlauchwagen   SW 12  Opel Blitz


Der SW 12 auf Opel Blitz wird in der Literatur auch als SW 3 (3-Tonner) oder Schlauchkraftwagen SKW 12 bezeichnet.
Der Schlauchwagen auf einem 3,6 Tonnen Opel - Blitzfahrgestell wurde 1941 gebaut und war bis 1957 in Potsdam im Einsatz.



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