Feuerwehr Potsdam       26.06.2020 - Bombensprengung

26.06.2020 - Bombensprengung


Bombensprengung 26.06.2020

Sprengung der Weltkriegsbombe, gesehen vom Haus 1 der Stadtverwaltung

Foto: Barbara Plate copyright © 2020


Pressemitteilung Nr. 400 vom 26.06.2020

Bombe in der Havel an der Freundschaftsinsel kontrolliert gesprengt.

Die Weltkriegs-Fliegerbombe in der Havel an der Freundschaftsinsel ist erfolgreich
unschädlich gemacht worden. Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst
des Landes Brandenburg sprengte die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Bauart im
zweiten Versuch kontrolliert um 14:59 Uhr am heutigen Freitag. Im Anschluss kontrollierte
er noch einmal den Erfolg der Sprengung. Der Sperrkreis ist seit 15:11 Uhr aufgehoben.

Von den Sperrungen betroffen waren etwa 13.000 Menschen in der Innenstadt und Zentrum-Ost,
die innerhalb des 800 Meter großen Sperrkreises leben, und jetzt wieder zurückkehren können.
Zudem mussten zahlreiche Museen, das Bildungsforum, mehrere Ministerien, der Landtag,
die Staatskanzlei, drei Seniorenheime, der Hauptbahnhof, die Lange Brücke, die Humboldtbrücke
sowie die Feuerwache in der Holzmarktstraße geräumt werden. Das Klinikum Ernst von Bergmann
wurde nicht evakuiert.

Die Weltkriegsbombe wurde bei einer systematischen Suche gefunden und lag in etwa drei Meter Tiefe
im Schlamm der Havel. Insgesamt ist die gefundene Fliegerbombe der Weltkriegssprengkörper 203
seit 1990 in der Landeshauptstadt. In dieser Statistik werden Fliegerbomben ab 50 Kilogramm erfasst.

Die Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Gesundheit und Soziales, Brigitte Meier, bedankt sich beim
Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sowie bei allen Helfern, insbesondere dem Technischen Hilfswerk
am heutigen Tag: „Vielen Dank für Ihren Einsatz, der heute angesichts der Wetterbedingungen –
erst extremer Hitze und dann im Gewitter – besonders herausfordernd war. Sie alle haben dazu beigetragen,
dass die Maßnahme erfolgreich verlaufen ist. Ich danke auch allen Potsdamerinnen und Potsdamern,
die sich an die Auflagen gehalten haben und ihre Wohnungen im Sperrkreis verlassen haben.“

Insgesamt waren rund 450 Helferinnen und Helfer aus der Stadtverwaltung, sowie 220 Einsatzkräfte
unter anderem von der Berufsfeuerwehr, den freiwilligen Feuerwehren, dem Deutschen Roten Kreuz, dem
Technischen Hilfswerk, der DLRG, Johanniter, Bundespolizei und Polizei waren am Freitag im Einsatz,
um den Sperrkreis zu räumen und abzusichern.



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